Warum gibt es am 11.11. Gänse zu essen?

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Warum gibt es am 11.11. Gänse zu essen?
Es ist der wohl ökumenischste Heiligenfeiertag, der sich zur Zeit denken lässt. Jahr für Jahr wird in schöner Gemeinsamkeit vielerorts ein Martinsumzug gestaltet.

Martinsgans © Ursula Harper
© Ursula Harper

Der erste Grund ist der heilige Martin von Tours, der mit einem frierenden Armen seinen Mantel teilte. Als das Volk ihn zum Bischof wählte, versteckte er sich in einem Gänsestall.

Denn er hatte keine Lust, Bischof zu werden. Daraufhin fingen die Gänse so laut zu schnattern an, dass er schnell gefunden wurde und dann doch ein beeindruckender Bischof seiner Zeit wurde.

Der zweite Grund ist Martin Luther. Der Tauftag des großen Reformators war der 11.11., ein Tag nach seiner Geburt. Da der heilige Martin an diesem Tag Namenstag hat, nannten Luthers Eltern ihren Sohn Martin. Also wird auch er an diesem Tag gefeiert.

Drittens beginnt die närrische Zeit um 11.11 Uhr am 11.11. Bloß warum? Die frühe Kirche kannte zwei Fastenzeiten.

Von Aschermittwoch bis Ostern und – heute fast vergessen – vom Martinstag bis Weihnachten. Bevor gefastet wurde, konnte man noch mal richtig feiern. Dazu gab es Martinsgänse als Festschmaus.

Mehr Infos zum hl. Martin von Tours findet Ihr in folgendem Beitrag:

Sankt Martin - Eine berühmte Persönlichkeit.

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