Was haben die Ministrantengewänder mit der Priesterkleidung gemeinsam?

Lange Zeit trugen Priester in unseren Breiten tagsüber ein langes schwarzes Gewand: den Talar (lat. talaris = knöchellang). In manchen Gegenden der Welt ist er heute noch üblich.

Ministrantengewänder © Ursula Harper
© Ursula Harper

Der Talar war für Kleriker die Alltagskleidung! Gingen sie dann zum Beten in die Kirche, zogen sie sich nicht komplett um, sondern zogen über ihren Talar einfach eine weiße abgeschnittene Albe.
Das hieß dann „Chorrock“. Daraus entstand die Ministrantenkleidung.

Meist täuscht sie trickreich einen ganzen Talar vor, besteht aber aus Rock und einem bunten Kragen. Hängt der Chorrock darüber, sieht es von außen aus wie ein ganzer Talar.

Populär ist heute auch eine andere Kleidungsform für Ministranten: ein helles Gewand, das wie eine Albe angezogen wird und einen farbigen Strick als Gürtel bekommt.

Weitere Informationen zur liturgischen Kleidung im Gottesdienst findet Ihr übrigens auch in folgendem Artikel: Liturgische Gewänder.

Quelle: