Worum dreht sich das Kirchenjahr?

Im Kalender des Kirchenjahres dreht sich alles um Christus. Deshalb beginnt das Kirchenjahr mit dem Advent, die Zeit, in der besonders auf das Wiederkommen Jesu gewartet wird. Silvester ist sozusagen schon „mittendrin“ im Jahr.

Für das Kirchenjahr gibt es zwei besondere Zeiten: den Weihnachtsfestkreis und den Osterfestkreis. Die Zeiten dazwischen werden einfach „Zeit im Jahreskreis“ genannt.

Kirchenjahr © Ursula Harper
© Ursula Harper

Der Weihnachtsfestkreis beginnt am ersten Adventssonntag und endet mit dem Fest „Taufe des Herrn“. Das ist der Sonntag nach dem sechsten Januar. Mittendrin im Weihnachtsfestkreis, das sagt schon der Name, liegt Weihnachten.

Nach dem Weihnachtsfestkreis kommt die erste Zeit im Jahreskreis. Da werden einfach die Sonntage gezählt und heißen einfach „soundsovielter Sonntag im Jahreskreis“.

Mit dem Aschermittwoch beginnt der Osterfestkreis, der bis 50 Tage nach Ostern, also bis Pfingstsonntag reicht. Zu ihm gehören die Fastenzeit, die Karwoche, mittendrin das Osterfest und zum Schluss Christi Himmelfahrt und Pfingsten.

»Mit Kreuz und Weihrauchfass«Danach beginnt die zweite und längste Zeit im Jahreskreis. Mit vielen Festen wie Mariä Aufnahme in den Himmel im August, Allerheiligen und Allerseelen im November. Und natürlich werden auch hier fleißig die Sonntage weitergezählt.
Das Kirchenjahr endet mit dem 34. Sonntag, dem Christkönigssonntag. Da feiern wir Christus, den einzig wahren König der Welt. Das Kirchenjahr ist schon eine runde Sache!

Mehr Infos zu den geprägten Zeiten sowie Festen im Kirchenjahr findet Ihr in folgendem Beitrag: Das Kirchenjahr im Überblick.

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