Josef, Bräutigam der Gottesmutter Maria

Auch "Josefstag" am 19. März

Weil viele auf den Namen Josef getauft sind, hat der Gedächtnistag des Heiligen einen festlichen Charakter und unterbricht die Fastenzeit. In der Gestalt dieses Heiligen begegnet uns ein Mensch, der wachsen lässt. Sein Name bedeutet „Gott fügt hinzu“.

Er schafft dem Jesus-Knaben den Lebensraum, in dem er heranwachsen kann. Josef ist der Hausvater, der es auch versteht, Träume zu deuten: „Der Engel des Herrn erschien Josef im Traum …“, heißt es im Matthäusevangelium; d. h. Josef erkennt, was Gott mit einem Menschen vorhat, wo Gefahren drohen und wie es einen Ausweg aus den Schwierigkeiten gibt.

Der Festtermin lässt sich bis ins 10. Jahrhundert zurückverfolgen. Er gewann jedoch erst Gewicht, als der Patron der Kaufleute und Verwalter (da er für die rechte Finanzierung seiner Familie sorgte) in der Barockzeit zum vielverehrten Patron eines guten Todes und dann im 19. und 20. Jahrhundert zum Vorbild für die Familienväter und die Handwerker wurde. Seine Statue findet sich heute in vielen Kirchen.

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