Das Geheimnis des Glaubens: Ostern


Ostern - Geheimnis des Glaubens

© Ursula Harper

Völlig klar: Die Osternacht ist der Höhepunkt des Kirchenjahres. Nach den Tagen des Leidens und Sterbens feiern wir das großartige Geheimnis des Glaubens: Christus ist von den Toten auferstanden. Denn auch wir hoffen darauf, dass mit dem Tod nicht Schluss ist, sondern dass Gott mit uns noch einiges vorhat. In der Osternacht gibt es für Ministranten viel dabei zu tun.

Die Lichtfeier: Der Gottesdienst beginnt vor dem Osterfeuer. Das Feuer wird gesegnet und die Osterkerze entzündet. Bei Wind kann es schwierig sein, das Osterlicht in die Kirche zu bringen und an die Gemeinde weiterzugeben.

Das Exsultet: In der nur durch Kerzen erleuchteten Kirche wird ein Loblied der Osterkerze gesungen. Ministranten halten dafür und auch für den nun folgenden Wortgottesdienst die Kerzen.

Wortgottesdienst: Es können bis zu sieben Lesungen aus dem Alten Testament gelesen werden. Dabei gibt es nach jeder Lesung ein Gebet. Auf die letzte Lesung aus dem Alten Testament und das dazugehörige Gebet folgt das Gloria. Die Orgel braust los, die Glocken läuten und die Ministranten klingeln. Danach folgen eine Lesung aus dem Neuen Testament und das feierliche Halleluja. Weihrauch wird aufgelegt und das Evangelium vorgetragen. An manchen Orten folgen Osterwitz und Osterlachen.
Tauffeier: Die Allerheiligen-Litanei wird gebetet oder gesungen, das Taufwasser wird geweiht, das Taufversprechen erneuert und die Fürbitten werden gehalten. Und wenn ein Täufling da ist, wird getauft.

Eucharistiefeier: Ab hier geht es wie an jedem anderen Sonntag weiter: Eucharistiefeier, Vermeldungen, Abschlusssegen, Schlusslied. In manchen Gemeinden gibt es im Anschluss an den Gottesdienst ein festliches Osterfrühstück.

Mehr zum Osterfest gibt es auch in folgendem Beitrag: Das Osterfest – Entstehung & Bedeutung.

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