Spiele für Ministranten


Ihr habt keine Idee, was ihr in eurer nächsten Messdienerstunde spielen wollt? Kein Problem! Wir haben einige lustige Spiele für euch zusammengestellt:

Vorgeknöpfte Wörter

Spiele für Ministranten & Messdiener

© Ursula Harper

Für dieses Spiel in eurer Runde braucht ihr Papier, Bleistifte und viele Knöpfe oder Spielsteine. Nun denkt ihr euch den Namen verschiedener liturgischer Gegenstände oder Begriffe aus dem Ablauf des Gottesdienstes aus. Alle Vokale (a, e, i, o, u) eures Wortes schreibt ihr mit dem Bleistift auf. Alle Konsonanten ersetzt ihr durch Knöpfe oder Spielsteine. Eure Mitspieler müssen die Begriffe erraten.

Beispiele:
liturgisches Gewand _o_ _e_ _ (Rochett)

liturgisches Gerät A_ _ e_ _i_ _ (Aspergill)

Sammlung von Geldspenden _o_ _e_ _e (Kollekte)

Stille Post

Alle Spieler sitzen im Kreis. Einer denkt sich einen Begriff aus, der mit dem Ministrantendienst zu tun hat und den er seinem Nachbarn ins Ohr flüstert, z. B. die Gaben zum Altar bringen. Dieser flüstert wiederum seinem Nachbarn weiter, was er vom Ersten verstanden hat usw. Am Schluss muss der Letzte in der Runde laut sagen, was er von seinem Nachbarn verstanden hat. Oft kommt Lustiges dabei heraus.

Nachsprechspiel

Einer beginnt mit: „Ich kenne drei Worte, die ihr nicht nachsprechen könnt.“ Du fängst an: „Ministrant.“ – „Ministrant.“ „Kirche.“ – „Kirche.“ „Falsch!“ „Aber wieso denn? Ich habe doch richtig Kirche gesagt!“ „Will einer der anderen es mal probieren?“
Ein anderer versucht es, und wieder rufst du „falsch“ nach der Antwort. Zuletzt kommt wohl jemand darauf, dass das dritte Wort „falsch“ heißen könnte.

Das Pantomime-Ratespiel

Ein Mitspieler wird aus dem Raum geschickt. Die anderen denken sich etwas aus, das mit Ministrantendienst zu tun hat. Diesen Begriff versuchen sie, pantomimisch (also ohne Worte) darzustellen. Also z. B. Weihwasser tragen, Rauchfass schwenken, Buchdienst usw. Der Ratende wird dann wieder hereingeholt und muss nun anhand der Bewegungen der anderen erraten, welcher Begriff gemeint ist.

Wasser-Wettlauf

Stellt zwei große Wassereimer an die Startlinie und zwei kleinere Eimer an die Ziellinie. Teilt euch in zwei Mannschaften auf. Jede Mannschaft steht an einem der großen Eimer. Zum Start des Wettlaufs schöpft der Erste jeder Mannschaft Wasser in einen Joghurtbecher, läuft zu dem kleinen Eimer, schüttet das Wasser hinein, läuft wieder zurück und übergibt den Becher dem nächsten seiner Mannschaft. Der Haken ist: In die Joghurtbecher habt ihr vor Spielbeginn lauter Löcher gebohrt. Während des Wettlaufs läuft also ständig Wasser heraus. Die Mannschaft, die den kleinen Eimer zuerst gefüllt hat, gewinnt das Spiel. Die Joghurtbecher sollten aber bei beiden Gruppen gleich viele Löcher haben.

Reise nach Jerusalem

Frisch Fromm Fröhlich - Humorbuch für MinistrantenFür dieses Spiel stellt ihr ein paar Stühle im Kreis auf. Die Lehnen zeigen in die Kreismitte. Es gibt einen Stuhl weniger, als Kinder an dem Spiel teilnehmen. Wenn ihr also acht Mitspieler seid, stellt ihr sieben Stühle auf. Nun geht es los! Jemand, der nicht mitspielt, lässt Musik laufen. Alle Kinder tanzen so lange um die Stühle, bis die Musik plötzlich ausgeschaltet wird. Dann setzen sich alle ganz schnell hin. Wer keinen Platz findet, scheidet leider aus. Nun nehmt ihr einen Stuhl weg, und das Spiel geht weiter. Wer kommt in Jerusalem an? Der Sieger darf in der nächsten Runde die Musik bedienen.

Die Wortschlange

Ein Mitspieler nennt ein Wort, das mit dem Ministrantendienst zu tun hat. Der Nächste muss mit dem Endbuchstaben dieses Wortes ein neues Wort beginnen. Die Wörter dürfen nicht doppelt vorkommen. Wem nach einer Minute kein Wort mehr einfällt, der scheidet aus. Beispiel: Aspergill – Lektionar – Rochett usw.

Rippeltippel

Rippeltippel ist ein Spiel für fünf bis zehn Personen. Ihr braucht eine Dose Creme dafür. Jeder Mitspieler erhält eine Nummer. Nummer 1 beginnt mit dem Satz: „Rippeltippel Nummer 1 ohne Tippel ruft Rippeltippel Nummer 5 ohne Tippel.“ Nummer 5 ruft nun mit dem gleichen Satz einen anderen Mitspieler auf: „Rippeltippel Nummer 5 ohne Tippel ruft Rippeltippel Nummer 3 ohne Tippel.“ Wenn ein Kind zu spät antwortet oder sich verspricht, erhält es einen Tippel. Das ist ein Tupfer mit der Creme. Nun heißt er Rippeltippel Nummer (?) mit einem Tippel. Bald werden einige Gesichter sehr lustig aussehen.

Geräusche-Memory

Dieses Spiel kannst du selbst basteln. Du brauchst dazu möglichst viele leere Filmdosen oder ähnliche Behältnisse. Dort hinein füllst du etwas, das beim Schütteln der Dose ein Geräusch verursacht: Sand, Perlen, Zucker, Mehl, Pfefferkörner, kleine Steinchen, Murmeln oder was dir sonst noch einfällt. Jeweils zwei Filmdosen haben den gleichen Inhalt. Sie sollten etwa bis zur Hälfte gefüllt sein. Nun beginnt das Spiel. Mische alle Dosen gut durcheinander. Kannst du nun am Schütteln hören, welche Dosen ein Paar bilden?

Rezeptschreiben

Viel zu lachen gibt es bei folgendem Spiel: Alle Mitspieler aus eurer Spielrunde schreiben auf einen weißen Zettel irgendeine Krankheit, zum Beispiel Halsweh, Magenschmerzen, Beinbruch, Ohrenweh, Kreuzschmerzen. Dann schreiben alle Mitspieler auf einen roten Zettel eine Medizin: Pfefferminztee, Heftpflaster, Hautcreme oder Wadenwickel. Darauf werden alle Zettel gut gemischt, je ein roter und weißer Zettel gezogen und vorgelesen. So helfen dann plötzlich Hautcreme gegen Kopfweh, Heftpflaster gegen Magenschmerzen oder Hustentropfen gegen Armbruch.

Wettbewerb mit Steinen

Ein schönes Spiel für gutes Wetter: Jeder Spieler sucht sich zehn kleine Steine und markiert sie mit Buntstiften. Ein großer Stein wird vom ersten Spieler als Ziel etwa fünf Meter weit nach vorn geworfen. Nun versucht jeder Spieler, einen seiner kleinen Steine so nah wie möglich an den großen zu werfen. Wer’s am nächsten schafft, darf alle übrigen Steine einsammeln. Hat einer keinen Stein mehr, ist das Spiel zu Ende. Gewonnen hat der mit den meisten Steinen!

Schiff unter

Bei diesem Spiel sitzen alle Spieler um einen Tisch, auf dem eine Schüssel mit Wasser steht. Im Wasser schwimmt ein Becher (eine Schale), etwa zur Hälfte mit Wasser gefüllt. Nun wird reihum gewürfelt. Wer eine Sechs (oder eine Eins) würfelt, muss aus der Schüssel mit einem Fingerhut Wasser in den schwimmenden Becher gießen. Zunächst macht das weniger aus, aber irgendwann versinkt der Becher. Der Spieler, bei dem das geschieht, hat Pech gehabt. Er muss eine vorher vereinbarte (lustige) Aufgabe ausführen.

Wir wollen reisen

Oh, du lieber GottDas ist ein Spiel für lange Abende. Die Zahl der Mitspielenden ist ganz frei. Das Spiel geht anhand des Alphabets. Ein Spieler beginnt mit dem Buchstaben A und sagt zum Beispiel: „Ich heiße Agnes, komme aus Amerika, handle mit Ananas und reise nach Augsburg.“ Der Spieler zur Rechten fährt fort mit B, zum Beispiel: „Ich heiße Bernhard, komme aus Berlin, handle mit Bernstein und reise nach Barcelona.“ Und so geht es weiter, bis das ganze Alphabet durchgereist ist. Wer nichts weiß oder einen Fehler macht, muss ein Pfand geben. Wird das Spiel wiederholt, fängt jemand anders an, damit die Buchstaben nicht wieder an die Gleichen kommen. Viel Vergnügen und glückliche Reise!

Fröhliches Beruferaten

Bei der nächsten Spielrunde denkt sich einer von euch einen Beruf aus und versucht, diesen mit typischen Handbewegungen und Gesten darzustellen, ohne ein Wort zu reden. Die anderen müssen den gespielten Beruf erraten. Hat ein Mitspieler richtig getippt, kommt er an die Reihe und darf sich einen Beruf ausdenken.

Lustige Sätze

In eurer Spielrunde lost ihr aus dem Alphabet einen Buchstaben aus. Damit soll in einer genau festgesetzten Zeit ein Satz mit fünf Wörtern gebildet werden, und zwar so, dass alle mit dem gleichen Buchstaben beginnen. Zum Beispiel der Buchstabe B: Berta besorgt bald bunte Blumen.

Handtuchball

Dieses Spiel kannst du mit deinen Freunden bei schönem Wetter draußen spielen. Es ist so ähnlich wie Volleyball. Ihr spannt ein Netz oder ein Seil auf. Jetzt bildet ihr zwei Mannschaften zu je vier Spielern. Jede Mannschaft bekommt in großes Handtuch.
Nun werden die Zipfel des Handtuchs von vier Spielern gehalten. Wenn der Ball auf dem Handtuch liegt und ihr gleichzeitig fest an den Zipfeln zieht, fliegt der Ball hoch. Versucht ihn übers Netz zu bekommen! Dort muss ihn die andere Mannschaft ebenfalls mit ihrem Handtuch auffangen. Fällt der Ball zu Boden, gibt es einen Punkt für die andere Mannschaft.

Verrücktes Spiel

Jeder schreibt einen „Warum“-Satz auf einen Zettel, faltet das Blatt von oben her so weit um, dass der Satz verdeckt ist, und gibt ihn an seinen Nachbarn weiter. Dieser schreibt eine Antwort auf den Zettel, die mit „weil“ anfängt. Bevor er den Zettel weitergibt, schreibt er einen neuen „Warum“-Satz auf und faltet den Zettel so, dass der neue Satz ebenfalls verdeckt ist. Zum Schluss werden alle Zettel auseinandergefaltet und die Fragen mit den einzelnen Antworten vorgelesen. Dann wird es lustig!

Schreibspiel

Versuch mit deinen Freunden innerhalb einer bestimmten Zeit möglichst viele Wörter aufzuschreiben, in denen „ich – du – er – sie – es“ vorkommen!

Beispiel: „Ich“ steckt in den Wörtern Licht, wichtig, Fichte, Gericht. „Du“ ist in den Wörtern Durst, Geduld, Sanduhr … enthalten.

Ist die Zeit abgelaufen, wird reihum vorgelesen. Wer die meisten Wörter gefunden hat, hat gewonnen.

Ein Spiel für unterwegs

Ein Mitspieler überlegt sich etwas, was er zählen möchte: zum Beispiel Kirchen, Polizeiautos, Hunde oder Wohnwagen. Sobald er davon etwas sieht, sagt er laut: „eins“, beim nächsten Mal: „zwei“ usw. Die Mitfahrenden müssen herausfinden, was da gezählt wird. Wer es als Erster schafft, sucht sich selbst etwas aus und lässt die anderen raten.

Geben und nehmen

Die Spieler sitzen um den Tisch. Jeder erhält 12 Hölzchen (Streichhölzer) als Spielgeld. Fällt eine Eins, gibt man dem linken Nachbarn ein Hölzchen, bei einer Zwei dem rechten Nachbarn. Bei Drei oder Vier wird in die Kasse in der Mitte eingezahlt, bei einer Sechs darf man sich dort ein Hölzchen nehmen, falls eines da ist. Wer kein Hölzchen mehr besitzt, scheidet aus, bis er wieder eins erhält. Wer das letzte Hölzchen übrig hat, ist der Gewinner.

Gewusst, wo

Jede Gruppe eurer Spielrunde erhält die gleiche Ausgabe der Tageszeitung. Der Spielleiter stellt nun Fragen, die nur mithilfe der Zeitung beantwortet werden können. Die Gruppe, die zuerst die richtige Antwort findet, erhält einen Punkt. Mögliche Fragen: An welchen Orten trafen sich die beiden Politiker X und Y? – Wie heißt der Chefredakteur der Zeitung? (Im Impressum nachzulesen.) – Wie teuer ist der Anzug, der vom Kaufhaus … als Preisschlager angeboten wird? Viel Spaß dabei!

Wo bin ich?

Ein Spieler verlässt den Raum. Die anderen einigen sich darauf, welche Umgebung sie ihm vorspielen wollen. Dann wird der Ratende hereingerufen und die anderen stellen das gewählte Thema vor. Beispiele: in der Straßenbahn, in der Schule, auf dem Fußballplatz, in der Kirche, im Restaurant. Die Darstellung erfolgt ohne Worte, nur mit Mimik, Gestik und sonstigen Bewegungen. Wer seine Rolle am besten spielt, der darf als Nächster raten.

Grüß Gott, Herr Nachbar!

Bei diesem Spiel wird allen Teilnehmern – bis auf einen – ein Tuch vor die Augen gebunden. Dieser hat die Aufgabe, immer jeweils zwei Personen zusammenzuführen, sodass sie sich die rechte Hand reichen und sagen: „Grüß Gott, Herr Nachbar!“ Beide sollen dann erraten, wessen Hand sie halten. Wer richtig geraten hat, darf sich hinsetzen und beim weiteren Verlauf des Spiels zuschauen. Alle, die falsch geraten haben, kommen noch einmal an die Reihe.

Adler oder Zahl

Dies ist ein Spiel, das möglichst flott gehen muss. Alle sitzen im Kreis auf dem Fußboden. Einer sitzt in der Mitte und wirft eine Münze in die Höhe. Je nachdem, auf welche Seite das Geldstück fällt, ruft er „Adler“ oder „Zahl“!

Bei „Adler“ müssen alle anfangen zu lachen, so als hätte er einen guten Witz erzählt. Sobald er aber das Geldstück wieder aufgehoben hat, müssen alle Gesichter sofort todernst werden. Niemand darf sich mehr mucksen. Bei „Zahl“ bleiben alle stumm. Jeder, der einen Fehler macht, muss ein Pfand geben.

Schuhe suchen

Das ist ein Spiel, bei dem die Zuschauer den größten Spaß haben. Ihr braucht zum Spielen drei Personen, außerdem drei Stühle, zwölf einzelne Schuhe und drei Halstücher zum Verbinden der Augen. Jeder der drei Spieler hat die Aufgabe, sich mit fest verbundenen Augen vier Schuhe und einen Stuhl zu suchen. Ist ihm das geglückt, so stellt er jedes Stuhlbein in einen Schuh und setzt sich auf den Stuhl. Wer das zuerst geschafft hat, ist Sieger.

Bibelkuchen

Um das Geheimnis dieses Gebäcks herauszufinden, musst du in der Heiligen Schrift in den verschiedenen Kapiteln und Versen nachschlagen. Dort findest du die richtigen Zutaten und was du damit machen sollst, um einen leckeren Kuchen zu bekommen.
Zutaten: 1 und ½ Tasse Psalm 55,22a 6 Stück Hiob 39,14 2 Tassen Richter 14,18a eine Prise Markus 9,50 ½ Tasse 1. Korinther 3,2 4 und ½ Tasse 1. Könige 5,2 3 Teelöffel Backpulver (unbiblische Zutat) 2 Tassen 1. Samuel 30,12a 2 Tassen Nahum 3,12 1 Tasse Numeri 17,23
Hast du die Zutaten alle beschafft, solltest du folgende Ratschläge befolgen: Behandle Römer 11,16 so, wie der König Salomo rät, dass man seine Kinder erziehen soll: Sprüche 23,14. Die 1. Samuel 30,12 sollen kernlos sein, die Nahum 3,12 klein geschnitten, die Numeri 17,23 geschält und gerieben. Dies alles wird gut mit 1. Könige 5,2 bestäubt. Schiebe den Römer 11,16 in einen Hosea 7,4 und lasse ihn über die Zeit von Matthäus 20,12 darinnen.
Gutes Gelingen und guten Appetit!

Quellen: