Advent

Der Advent und seine Besonderheiten

Der Advent und seine Besonderheiten – Wissenswertes für Ministranten:

Advent heißt Ankunft. Am Beginn der Adventszeit ist die endgültige Wiederkunft Christi am Ende der Welt Thema. Im zweiten Teil des Advents weisen Propheten und Johannes der Täufer, der von den Christen als Vorläufer verehrt wird, auf das Kommen des Messias hin.

Maria hat deshalb eine besondere Bedeutung im Advent, weil Gott die Menschwerdung seines Sohnes von ihr abhängig gemacht hat. Gott stülpt den Menschen das Heil nicht über, sondern tritt mit ihnen in den Dialog. Maria hatte dem Erzengel Gabriel geantwortet: „Ich bin die Magd des Herrn; mir geschehe, wie du es gesagt hast.“

Wissenswertes über den AdventMit dieser Antwort steht sie auch stellvertretend für ihr Volk, sie wird die Mutter des Messias, d. h. des Gesalbten, den das Volk über Generationen erwartet hat.

Maria hat damit für den Glauben jedes Einzelnen eine große Bedeutung, sie hat als Person auf Gottes Anfrage geantwortet.

Der Advent dauerte in den ersten Jahrhunderten wie die Fastenzeit 40 Tage.

In der gallischen Kirche und in Spanien lag der Beginn in der Novembermitte, daher gibt es am Vorabend dieses langen Advents am 11. November eine Art Karneval, es wird geschlachtet und alles aufgegessen, was man in der Fastenzeit vor Weihnachten nicht verzehren durfte (St. Martin, 11. November).

In Rom hat Papst Gregor um 600 die Zahl der Adventssonntage auf vier reduziert. Je nachdem, auf welchen Wochentag Weihnachten fällt, beginnt der Advent zwischen dem 27. November und dem 3. Dezember.

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