Gründonnerstag

Herkunft und Bedeutung

Jesus feierte mit seinen Jüngern das Letzte Abendmahl. Vorher wusch er ihnen die Füße. Er teilte Brot und Wein. Dies ist die Geburtsstunde des Abendmahles im Gottesdienst, der Eucharistie.

In jeder heiligen Messe wird daran erinnert. Nach dem Mahl ging Jesus in den Garten Getsemani, um zu beten. Die Jünger, die ihn begleiteten, schliefen ein und wurden erst wach, als Soldaten kamen, um Jesus festzunehmen.

Gründonnerstag © Ursula Harper
© Ursula Harper

Im Gottesdienst gibt es einiges zu beachten. Die Fußwaschung wird gestaltet, vielerorts wird die Kollekte von den Gläubigen vor den Altar gebracht. Das Allerheiligste wird am Ende des Gottesdienstes herausgetragen und der Altar wird komplett abgeräumt.

In vielen Gemeinden gibt es Klappern, mit denen die Ministranten und der Priester das heilige Brot herausbringen.

Meist wird nach dem Gottesdienst ein Agapemahl gehalten und danach gehen die verschiedenen Gruppen der Gemeinde zur Ölbergstunde. Sie versammeln sich am Allerheiligsten, um zu beten. Das heilige Brot steht in der Monstranz auf einem mit Blumen geschmückten Platz. Ministranten knien oft davor.

Nach dem Glorialied schweigen bis zur Osternacht die Glocken und die Orgel. In einer alten Legende heißt es, sie fliegen bis Ostern nach Rom und werden gestimmt.

Gründonnerstag hat nichts mit Grün zu tun. Das »Grün-« leitet sich vom altdeutschen Wort »greinen« ab. Das heißt soviel wie »weinen«. Trotzdem gibt es am Gründonnerstag viel Grün, da der Platz für die Monstranz ganz besonders festlich mit Blumen geschmückt ist.

Mehr zum Gründonnerstag gibt es in folgendem Beitrag:

Der Gründonnerstag und seine Besonderheiten.

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