Allerheiligen und Allerseelen

Hintergründe und Besonderheiten

Die Besonderheiten an Allerheiligen und Allerseelen – Wissenswertes für Ministranten:

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Allerheiligen – 1. November

Auch wenn man am 1. November die Gräber der Verstorbenen besucht, ist der Allerheiligentag ein freudiges Fest. Es wird der Menschen gedacht, für die kein eigener Gedenktag vorgesehen ist. In der Festmesse findet sich die Vision der Geheimen Offenbarung von den Geretteten:

„Danach sah ich: eine große Schar aus allen Nationen und Stämmen, Völkern und Sprachen; niemand konnte sie zählen. Sie standen in weißen Gewändern vor dem Thron und vor dem Lamm und trugen Palmzweige in den Händen“ (Offenbarung 7,9).

Es werden weiter die Seligpreisungen der Bergpredigt gelesen, die die Geretteten als Richtschnur für ihr Leben gewählt haben. Sie sind jetzt selig. Da der Allerheiligentag meist arbeitsfrei ist, besuchen viele an diesem Tag die Gräber ihrer Verstorbenen, entzünden ein Licht und stellen Herbstblumen und, als Zeichen der Hoffnung, grüne Zweige auf die Gräber.

Allerseelen – 2. November

Allerseelen und Allerheiligen
© Danilag / Fotolia

Die Verstorbenen, die noch im Fegefeuer geläutert werden, bedürfen der Fürbitte der noch Lebenden, vor allem ihrer Verwandten. Diese können Gott bitten, dass er die Seelen aus dem Fegefeuer, dem Ort der Reinigung, befreit.

Durch die Feier der Messe wird Gott angefleht. Deshalb können Priester bis zu drei Messen feiern. Ein Gedächtnis der Verstorbenen wurde schon früh gefeiert, meist in Verbindung mit Ostern, dem Tag der Auferstehung.

Der 2. November geht auf eine irische Tradition zurück. Die Lichter, die auf die Gräber gestellt werden, symbolisieren die Seelen der Verstorbenen. Die Gräber werden nicht nur deshalb mit immergrünen Zweigen geschmückt, weil das am Beginn des Winters sinnvoll ist, sondern weil Grün die Farbe der Hoffnung ist und immergrüne Pflanzen zudem Ausdruck der Treue sind.

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