Was hat der heilige Blasius mit einer Fischgräte zu tun?

Vor langer Zeit, im 3./4. Jahrhundert, lebte Blasius als Arzt in der armenischen Stadt Sebaste. Diese Stadt gehörte zum Römischen Reich. Er soll ein einfühlsamer und sehr toleranter Mensch gewesen sein, der allen half, egal ob Christ oder nicht, schwarz oder weiß, arm oder reich.

Heiliger Blasius - Fischgräte

Eines Tages wählten ihn die Leute zu ihrem Bischof. Das Christentum war damals im Römischen Reich verboten. Blasius versteckte sich, wurde aber entdeckt und ins Gefängnis geworfen. Dort rettete er einen Jungen, der eine Fischgräte verschluckt hatte, vor dem Ersticken.

Weil er sich weigerte, seinem Glauben an Gott abzuschwören, wurde Blasius gefoltert und ermordet. Bevor er starb, betete er darum, dass alle Menschen, die Halskrankheiten haben und Gott in seinem Namen um Heilung bitten, Gehör fänden. So wird an seinem Namenstag, dem 3. Februar, der Blasiussegen gespendet.

Der Priester oder Diakon kreuzt zwei Kerzen und spricht: „Auf die Fürsprache des heiligen Blasius bewahre dich der Herr vor Halskrankheit und allem Bösen. Es segne dich Gott, der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen.“

Weitere Infos zum hl. Blasius findet Ihr in folgendem Beitrag:

Heiliger Blasius - Arzt und Bischof.

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