Was wird am Christkönigssonntag gefeiert?

Es ist der letzte Sonntag des Kirchenjahres.

Wir feiern Christus, der für alle Menschen und durch alle Zeiten hindurch der höchste Herr ist. Schon Pilatus hatte Jesus gefragt: Bist du denn ein König? Jesus beantwortet die Frage mit Ja.

Christkönigssonntag © Ursula Harper
© Ursula Harper

Trotzdem hat er mit anderen Königen nicht sehr viel gemein. Er bereichert sich nicht, führt keine Soldaten zu seinem Schutz mit sich und ist bereit, für die Menschen zu sterben.
Das Fest gibt es erst seit 1925.
Das war eine Zeit, in der viele alte Königreiche zerfielen. Christus dagegen, der einzig wahre König bleibt. Anlass war die Erinnerung an das erste Konzil von Nizäa im Jahr 325.

Zu diesem Konzil hatte der römische Kaiser Konstantin eingeladen. Auf diesem Konzil entstand das große Glaubensbekenntnis (Credo), das wir heute noch beten. Dabei wird ausgedrückt, was wir glauben und wer Jesus ist. Zuerst wurde das Fest im Oktober gefeiert.

Als im Zweiten Vatikanischen Konzil die Liturgie verändert wurde, rutschte es auf den letzten Sonntag des Jahres. Das war eine gute Idee. Da Christus der Zielpunkt unseres Lebens ist, ist das Christkönigsfest ein schöner Abschluss für das Kirchenjahr.

Einen guten Überblick zu den wichtigsten Festen und Anlässen im Kirchenjahr findet Ihr übrigens auch in folgendem Beitrag:

Christliche Feste & Feiertage - Ein Überblick.

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