Schellen

Schellen = oder Glocken. Die kleinen Handglocken wurden früher, als der Priester die Hl. Messe mit dem Rücken zum Volk und in lateinischer Sprache feierte, vom Ministranten öfter benutzt, um der Gemeinde zu signalisieren, an welcher Stelle der Feier man angekommen ist:

Gabenbereitung, Sanctus, vor der Wandlung, Wandlung, Agnus Dei, bei der Kniebeuge des Priesters beim Öffnen und beim Schließen des Tabernakels, beim sakramentalen Segen.

Heute benutzt man sie in den meisten Gemeinden nur beim Erheben der gewandelten Gaben während der Konsekration und während des Glorias der Gründonnerstags- und der Osternachtsmesse. In manchen Kirchen benutzt man statt der Schellen eine Art Gong.

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